Escort Hamburg

Escort Hamburg, sowie viele Hamburger, hatten große Hoffnungen. Doch nun sind diese Hoffnungen nicht mehr vorhanden, Airbus stellt die Produktion für den Airbus A380 endgültig ein. Bereits im Jahr 1995 begannen die Planungen für das größte Passagierflugzeug der Welt, im Oktober 2008 nahm dieses Fluggerät seine offiziellen Dienste auf. Im Jahr 2021 wird die letzte Maschine ausgeliefert.

Hier in Hamburg-Finkenwerder, unmittelbar an der Elbe, werden die vorderen und hinteren Rumpfsektionen montiert. Ebenso werden wichtige Systeme installiert. Nach diesen Arbeitsgängen, geht es per Schiff nach Toulouse wo die Endmontage stattfindet. Im Anschluss fliegen die leeren Maschinen zurück nach Hamburg, Hier werden sie lackiert und die Kabine wird eingebaut. Ein sehr ausgeklügeltes System, was förmlich nach Fahrplan verläuft.

Der Entschluss ist nachvollziehbar, der A380 verkauft sich einfach nicht ausreichend und kosten deckend. Natürlich denkt man zuerst an die vielen Mitarbeiter und Zulieferer, speziell für diese Projekt. Aber da die Produktion für die Modelle A320, A330 und A350 erhöht wird, besteht für den norddeutschen Bereich keine Gefahr und es ist weiterhin ausreichend Arbeit vorhanden. Die Nachfrage nach den genannten Flugzeugen ist groß und es geht jetzt darum, den Wechsel der bisher für den A380 Beschäftigten, auf die anderen Muster zu regeln. Da es einen Zukunftstarifvertrag bis Ende 2020 gibt, sind Kündigungen bis dahin ohnehin ausgeschlossen. Auf jeden Fall ist man bemüht, die Beschäftigung langfristig zu sichern und die vorhandene Regelung soll über den Zeitraum hinaus ausgebaut werden. Das sehen Sprecher der Gewerkschaft sehr positiv, die in die Abläufe mit eingebunden ist.

Der Großteil der bislang ausgelieferten Flugzeuge ging an die Airline Emirates, allerdings reduzierte Emirates ihre letzte Bestellung um 39 Flugzeuge. Auch andere Airlines sind an dem A380 nicht interessiert. Da war der Griff in die Sterne wohl doch etwas zu hoch . . .

Auf jeden Fall ist damit die Grundlage für eine weitere Produktion der Boden entzogen worden. Allerdings hat Emirates nun (40) vierzig A330 und (30) dreißig A350-900 bei Airbus bestellt.

Emirates bedauert die Einstellung des A380, die Maschine werde von den Crews sehr gemocht, aber man muss sich eben auch den Realitäten stellen.

Auch Qantas Airways, die australische Airline, hatte kürzlich die Bestellung für (8) acht A380 storniert. Dort führt man Klage darüber, dass das Flugzeug einfach zu schwer ist und damit bezüglich Kerosin etc. unrentabel sei. Grund sollen die Tragflächen sein, die für die nie gebaute Langversion des A380 ausgelegt sind. Mitbewerbern ist das Fluggerät einfach zu groß, damit zu geringe Auslastung und natürlich nicht wirtschaftlich zu betreiben, wenn das Flugzeug nicht voll besetzt ist.

Ein paar Zahlen zum A380 selber: Das Flugzeug hat eine Reichweite von 15.200 Kilometern und ist in etwa 72 (zweiundsiebzig) Meter lang. Die Flügelspannweite liegt bei 80 Metern. Extra für den A380, bekamen viele Flughäfen neue Terminals. Am Hamburger Flughafen wurde eine Doppelfluggastbrücke gebaut, damit ein komfortables andocken möglich ist. Allerdings hat die Einstellung auf Hamburg keine große Auswirkung. Erst am 29. Oktober 2018 dockte die Maschine der Emirates erstmals an. Sie ist jetzt täglich im Linienflug Dubai-Hamburg und zurück im Liniendienst. Die erste Ankunft wurde groß gefeiert, natürlich mit einem weinenden Auge. Die Einstellung der Produktion dieses Giganten, stand damals schon zur Diskussion.

Wie bereits erwähnt, muss die Produktion eines Flugzeuges was keine Abnehmer findet, natürlich eingestellt werden. Der Trend geht momentan wohl eher zu kleineren Maschinen mit vier und zwei Triebwerken. Der A380 war für den Einsatz an den großen Drehkreuzen wie London, New York und Tokyo gedacht. Aber natürlich, möchten die Passagiere auch von kleineren Flughäfen aus in die Ferne fliegen. Einen A380, bekommt man auf einer Strecke von Düsseldorf nach Miami einfach nicht voll und in die Rentabilität.

Escort Hamburg verfolgt dieses Sachthema schon lange und weiß, dass viele Dauerflieger traurig sind das dieser Airbus A380 nicht mehr hergestellt wird. Viele von denen buchen ihre Reisen so, dass sie sicher mit einem A380 fliegen. Nun, Wirtschaftlichkeit hat eben Vorrang und man muss es als gegeben hinnehmen.

Eines kann Escort Hamburg Ihnen aber versichern, der A380 wird ein Gigant der Lüfte bleiben und noch über Jahrzehnte durch die Welt fliegen.

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